Philippus News 1/2022 - Editorial

Liebe Freunde,

wie sehr sich doch unsere Welt in einer ungeahnten Dynamik befindet.
                                                            

Kaum erholen wir uns von einer Pandemie, die unser Leben extrem einschränkte, schon beginnt etwas
Unfassbares: Ein Krieg ist im Osten Europas ausgebrochen und niemand weiß, wohin uns dieser noch führen wird.

                                                                                                                                               

In Israel sind bereits Tausende jüdische Neueinwanderer aus der Ukraine eingetroffen. Bis vor dem derzeit tobenden Krieg mit Russland lebten dort ca. 80 000 Juden (die Zahlenangaben schwanken stark), jedoch werden nun wohl viele nach Israel auswandern.

Die Mitglieder der messianischen Gemeinden in Israel stammen zu ca. 70 % aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, wie z.B. Russland, Ukraine, Belarus, Kirgisien, Usbekistan und vielen anderen mehr.
Diese Gemeinden waren bereits in der Vergangenheit sehr aktiv darin, Neueinwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion bei der Eingewöhnungsphase in Israel zu helfen: Behördengänge, Wohnungssuche, Sprachkurse all das, was nötig ist, um ein neues Leben in einem neuen Land zu beginnen. Aber dies hat nicht nur einen praktischen Aspekt, vielmehr möchten unsere Glaubensgeschwister die Neueinwanderer auch mit einem neuen Gedanken vertraut machen: Es ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der sie aus der Ferne gerufen hat, hinein in ihr verheißenes Land.  Und dieser Gott Israels hat einen Sohn, den verheißenen Messias Yeschua Hamaschiach. Alle Menschen in Israel sollen erfahren, dass die Erlösung durch diesen Messias schon da ist und das Volk nicht mehr länger auf ihn warten muss.

Wir als Philippus-Dienst haben es uns zur Aufgabe gemacht, den russischsprachigen Gemeinden in Israel dabei nach Kräften zu helfen. Wir wollen ihnen mit unserem Gebet und unseren Gaben die Arme hochhalten, damit sie den Dienst tun können, zu dem Gott sie berufen hat. Wir wollen den Flüchtlingen aus der Ukraine helfen, eine neue Existenz in Israel aufzubauen.

Lesen Sie dazu ein konkretes Beispiel von der Gemeinde Source of Life in Haifa hier in unserem Rundbrief.

Es gab einen Spruch in Israel: „Man kann in der Ukraine einen Stecken in den Boden rammen und es wird eine Gemeinde daraus entstehen.“ In den letzten 30 Jahren war die Ukraine Erweckungsgebiet, in dem auch viele Juden den Herrn fanden. Nun wollen wir gemeinsam mit unseren dortigen Geschwistern Psalm 31 beten:

„Du hörtest die Stimme meines Flehens, als ich zu dir schrie. Liebt den Herrn, alle seine Heiligen! Die Gläubigen behütet der Herr, und vergilt reichlich dem, der Hochmut übt. Seid getrost und unverzagt alle, die ihr auf den Herrn harrt!“
 

Eure Susanne Wustl
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