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Bericht über die Hilfe für Beirut



Einige Monate sind seit der Explosion im Hafen von Beirut vergangen. Philippus-Dienst hat Spenden in Höhe von 25.000€ für Hilfe für Beirut bekommen.

Fadil Krikor von „Father’s House for all Nations“ überbrachte für uns das Geld zu Gemeinden im Libanon. Lest seinen Dankesbrief und einen umfangreichen Bericht über die Hilfe, die durch diese Spenden möglich wurden.




Liebe Freunde, lieber Philippus-Dienst,


Fünf Monate sind seit der Explosion im Hafen von Beirut vergangen. Mindestens 220 Menschen kamen ums Leben kamen, Tausende wurden verletzt, tausende Häuser beschädigt, circa 300.000 Menschen obdachlos.

Nach der Explosion haben wir von Ihnen, liebe Geschwister, lieber Philippus-Dienst, eine großzügige Spende über 25.000 Euro erhalten. Ihnen war es ein großes Anliegen, gerade als Israelwerk ein Zeichen der Liebe und Anteilnahme zu setzen. Dafür möchten wir Ihnen sehr herzlich danken.

Dank Ihrer wundervollen Liebesgabe konnten wir unterschiedlichen Kirchen und kirchlichen Partnern in und um Beirut finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Die Pastoren der Kirchen und Partner bedanken sich dafür von Herzen. Die Geschwister konnten durch Ihre Hilfe medizinische Hilfe leisten, Unterkünfte für die durch die Explosion Obdachlos-Gewordenen bereitstellen, bei den Aufräumarbeiten in den Tagen kurz nach der Explosion helfen und zerstörte Häuser, Fenster und Türen reparieren, um den Bewohnern die Rückkehr in ihre Häuser zu erleichtern. Sie verteilten Lebensmittelpakete, stellten warme Mahlzeiten zur Verfügung, und segneten in finanzielle Bedrängnis geratene Familien durch Besuche, finanzielle Nothilfe und gemeinsames Gebet und beschenkten Kinder von aus Syrien Geflüchteten mit dringend benötigten Schuhen.

Wir möchten uns von Herzen für Ihre Großzügigkeit bedanken. So viel Hilfe wurde durch diese Gelder ermöglicht.

Bitte denken Sie in Ihren Gebeten auch weiterhin an die Menschen in Beirut und im Libanon.

Danke, dass Sie den Libanon segnen.


Ihr

Father´s House for all Nations e.V.



Pastoren und Leiter von sozialen Einrichtungen in Beirut und Umgebung berichteten uns von den durch die Spenden möglich gewordenen Hilfsmaßnahmen:

  • "Wir verteilten Nahrungsmittel an Familien syrischer Flüchtlinge, die in einem Lager leben, und aufgrund der wirtschaftlichen Situation ziemliche Probleme hatten, ihre Kinder mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Durch diese Hilfen konnten die Familien die greifbare Liebe Gottes erleben."


  • "Wir versuchten, Menschen zu erreichen, die von der Explosion in Beirut betroffenen waren und die Hilfe brauchten, Dinge zu reparieren. Wir halfen einer kurdischen Kirche. Der Pastor bat darum, ihnen zu helfen, und sagte: "Ich habe mehr als 20 Familien und kann ihnen nicht helfen, wir haben kein Geld. Also haben wir gebetet, und Gott hat uns durch Euch geantwortet.“ Er erzählte uns von zwei Familien, deren Zwischenmauer eingestürzt war. Da sie keine Arbeit hatten, hatten sie auch kein Geld, um das zu reparieren. Wir fühlten Gnade und Freude, ihnen zu helfen, Türen, Wände und Fenster zu reparieren. Und sie fühlten Liebe und Ermutigung, dass Gott ein guter Vater ist, der sich um sie kümmert und rechtzeitig Leute schickt."


  • "Wir segneten einen gläubigen Leiter mit finanzieller Hilfe und zwei Glaubensgeschwister mit muslimischem Hintergrund: einer benötigte das Geld für seine Frau, die eine Bluttransfusion brauchte; der andere, um seine verspätete Miete bezahlen zu können. Die finanzielle Unterstützung half ihnen, sich auf ihre Berufung und den Dienst zu konzentrieren und auch die Treue Gottes in ihrem Leben zu erfahren."


  • "Außerdem konnten wir für 110 Kinder neue Schuhe kaufen: Es sind syrische Kinder, die in verschiedenen Lagern rund um das Gemeindezentrum leben, und die Schule begann, und sie hatten nicht einmal alte Schuhe, die sie benutzen konnten, und der Winter rückte näher, so dass es für sie eine Herausforderung war, zur Schule zu kommen. Die Auswirkungen davon kann man leicht auf ihren Gesichtern sehen und Gott sei Dank!"


  • "Schon vor der Explosion lebten eine Million Menschen unter der Armutsgrenze und 45 % der libanesischen Bevölkerung standen nach Angaben der Weltbank kurz davor, in die Armut abzurutschen. Die Hyperinflation hat dazu geführt, dass Nahrungsmittel knapp und kostspielig wurden. Als Reaktion auf die wachsende Nahrungsmittelkrise verteilt das Life Center täglich Brot und warme Mahlzeiten an die Menschen in der Region. Für viele ist dies die einzige Mahlzeit des Tages."


  • "Unicef startete mit World Vision ein Programm zur Unterstützung aller Familien in unserer Gegend. Wir machten es uns daraufhin zur Aufgabe allen zu helfen, sich bei Unicef zu bewerben. Seit Mitte September werden statt der warmen Mahlzeiten Essensmarken verschenkt, damit in den Einkaufszentren, mit denen wir zusammenarbeiten, Lebensmittel der Wahl gekauft werden können. Im Life Center unterstützen wir alle betroffenen Familien dabei, sich um finanzielle Unterstützung bei Unicef zu bewerben. Tausende von Familien kommen täglich zum Life Center und füllen Online-Formulare aus."


  • "Wir verteilen weiterhin monatlich Lebensmittelkisten nicht nur an die Flüchtlinge, sondern auch an die von der Explosion betroffenen Libanesen. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Lebensmittelkartons und Haushaltsprodukten für die Verteilung. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung, mit der wir dieses wertvolle Programm fortsetzen können - dies ist für so viele lebenswichtig."


  • "Zeinab und ihr Ehemann sind ein älteres Ehepaar, das nach einem Familienstreit aus dem Haus ihrer Tochter vertrieben wurde. Sie können die Miete für ihr neues Haus nicht bezahlen, weil sie beide alt und arbeitsunfähig sind. Nun hat sich Zainab mit kochendem Öl auf dem Bauch verbrannt. Niemand half ihr, damit sie ins Krankenhaus gehen konnte. Wir konnten sie nicht ohne Hilfe zurücklassen, also kauften wir ihr die notwendigen Cremes und Medikamente gegen Verbrennungen. Wir halfen ihr auch beim Kauf von Lebensmitteln, nachdem wir mit eigenen Augen gesehen hatten, dass der Kühlschrank leer war. Sie hatte nicht einmal eine Packung Brot. Wir helfen ihr nun, die Miete zu zahlen. Unsere Mitarbeiterin Noura (ehemalige Krankenschwester) besucht sie außerdem täglich, um sich die Wunden zu versorgen und mit ihr zu beten."



Auch wir bedanken uns ganz herzlich bei allen für die großzügige Unterstützung.

Gottes Segen allen Gebern!



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