Projekt des Monats Juni 2022

Israel Firstfruits

Zentrum für wirtschaftlichen Fortschritt

Mitten im Industriegebiet von Tiberias befindet sich ein besonders nachhaltiges Projekt des Philippus-Dienst.

Israel Firstfruits

Dieser Dienst hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gläubigen bei Firmengründungen und Start Up’s zu helfen, sie zu fördern, zu schulen und Starthilfen zu gewähren.

Der Hintergrund dazu ist folgender: Viele Gläubige kommen als Neueinwanderer ins Land oder verfügen nicht über ausreichende Sprachkenntnisse, um einen qualifizierten Beruf zu ergreifen. Dadurch geschieht es, dass sich häufig in den Gemeinden Menschen aus den unteren Einkommensgruppen treffen. So entsteht ein Kreislauf durch den die Gemeinden von ausländischen Spenden abhängig sind. Dies möchte First Fruits mit einem völlig anderen Ansatz verändern!

Der Jude Mordechai Wiseman und sein arabischer Partner Naeem Barhoum ersannen mit ihrem Team ein Modell, wie Gläubige im Heiligen Land ein Geschäftsmodell entwickeln und sich selbständig machen können. Dabei ist die Hilfe unabhängig von Alter, Herkunft oder Volksgruppe, denn das Ziel ist so definiert, dass der Leib Jesu in Israel immer mehr in seine Berufung und damit in die Selbständigkeit kommt. Ja, vielmehr sollten Gläubige lernen, dass geistliches Leben und das Wirken am Arbeitsplatz durchaus zusammen gehören und nicht getrennt werden können.

Die beiden Leiter von First Fruits leben diesen Grundsatz vorbildlich vor, denn sie beziehen ihre Familien in dieses arabisch-jüdische Zusammenleben durchaus mit ein. Indem sie auch ihre Freizeit miteinander verbringen, zeigen sie ein Modell, wie das friedliche Zusammenleben von Arabern und Juden gelingen kann.

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Naeem Barhoum und Mordechai Wiseman

Bei unserem kürzlichen Besuch bestätigten beide, dass ihnen die Nachhaltigkeit ihrer Investitionen sehr wichtig erscheint. Nicht jeder der begonnenen Start up’s war bisher erfolgreich, aber etliche Firmen haben sich in einem Maße entwickelt, dass sie nun wiederum in andere investieren können.

Dennoch bittet die Organisation nun um Spenden für die eigene Büromiete, da sie die ungeheuer teuren Mieten in Israel nicht völlig selbst aufbringen können, bzw. die Zahlungen der Neuunternehmer nicht konstant sind.

Die Büroräume von IFC (=Israel Center For Economic Advancement) befinden sich im früheren Galtronics Gebäude, haben die Funktion eines Trainingszentrums unddienen als ein Inkubator für kleine und junge Unternehmen.

Miete, Steuern, Nebenkosten und eine fällige Rückzahlung an die Stadtverwaltung haben sich nun zu einem Betrag von ca. 68.000 € summiert. Etwa 16.000 € fließen als Mieteinnahmen zurück zu IFC, jedoch bleibt ein jährlicher Bedarf von derzeit über 50.000 € offen.

 

Wir sind von der langfristigen Nachhaltigkeit dieses Ansatzes überzeugt und möchten deshalb gerne mithelfen, die fälligen Mieteinnahmen zu decken.

Wenn Sie dafür spenden möchten, geben Sie bitte den folgenden Verwendungszweck an: 

ISRAEL FIRSTFRUITS

Um des Hauses des Herrn willen, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen. (Psalm 122,9)

Dieses Psalmwort gab sich IFC als Leitvers.

 

Sie wollen Segen nach Israel bringen? - Ihre Spende macht es möglich!