Projekt des Monats Mai 2022

Barnaba Israel

Ein Dienst unter Beduinen

„Denn der Herr, euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, starke und furchtbare Gott, der die Person nicht ansieht und sich nicht bestechen lässt, der den Waisen und Witwen Recht schafft und den Fremdling lieb hat, sodass er ihm Brot und Kleidung gibt. Darum sollt auch ihr den Fremdling lieben; denn ihr seid selbst Fremdlinge im Land Ägypten gewesen.“ 5. Mose 10.17-19

Dieses Wort aus der Bibel haben sich zwei Ehepaare zu Herzen genommen und dienen nun in der kleinen Wüstenstadt Arad den Beduinen im Herzen der Negevwüste.

Die Beduinen leben nach uralten Stammesbräuchen, die nicht mehr in das moderne Israel passen. Dadurch haben sie häufig keine Krankenversicherung, kein geregeltes Einkommen und hausen in großer Armut in einfachen Hütten. Besonders die Frauen leiden unter der Tatsache, dass ihre Männer oft mit mehreren Frauen gleichzeitig verheiratet sind, wie es der Islam erlaubt.  Meist haben sie nie die Möglichkeit, aus ihrem Dorf herauszukommen oder lesen und schreiben zu lernen.

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Die Stadt Arad in der Wüste Negev ist umgeben von zahlreichen Beduinendörfern

Dankbar werden deshalb alle Angebote wahrgenommen, dass ihnen in einem Industriegebiet von Arad angeboten wird. Das arabische Ehepaar Sarah und Bisahara Sakhnini aus Nazareth bringen – gemeinsam mit dem jüdisch-messianischen Pastorenehepaar Debbi und Yoyakim Figueras – ein wenig Abwechslung und Hoffnung in das triste Leben der Frauen und Kinder, das häufig von Gewalt geprägt ist. Die Kinder und Jugendlichen sind meist sich selbst überlassen und saugen dankbar jede Zuwendung auf.  Auch werden diese dort mit dem Nötigsten versorgt, denn es befindet sich ein kleines Kleidungslager in den bescheidenen Räumen des Barnaba Funds.

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Hier veröffentlichen wir ein Zeugnis aus dem neuesten Newsletter von Barnaba Israel:

Als Bishara und Oded kürzlich im Dorf unterwegs waren, um Lebensmittel zu verteilen, berichtete ihnen eine Frau, dass ihre 4-jährige Tochter von Geburt an taub sei. Bishara und Oded fragten, ob sie für das Kind beten dürften. Sie beteten und fuhren dann weiter. Als sie nach zwei Wochen wieder dort vorbeikamen, erzählte die Mutter, ihre Tochter könne nun hören! Bishara und Oded waren zuerst skeptisch, aber als sie dann den Namen des Mädchens riefen, drehte es sich um, rannte zu ihnen und umarmte sie. Das hat uns alle sehr bewegt. Wir beten, dass sich diese Familie zu Jesus bekehrt.

Kürzlich konnten wir das Zentrum in Arad besuchen und uns davon überzeugen, dass eine Erweiterung der Räume dringend notwendig ist. Nun ergibt sich die Möglichkeit, weitere Räume in direktem Anschluss an das bisherige Zentrum anzumieten. Um die Erweiterung dem Bedarf gemäß auszubauen, bedarf es etlicher Renovierungsarbeiten. Diese wollen wir vom Philippus-Dienst gerne finanzieren, um diese Volksgruppe in Israel mit dem Evangelium zu erreichen.

Bitte spenden Sie mit dem Vermerk: Beduinen

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Das Zentrum für Beduinen mit der geplanten Erweiterung

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Der jüdisch-messianische Pastor Yoyakom Figueras mit den Hilfsgütern für Beduinen

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