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Sukkot - kompakt erklärt und die tiefere Bedeutung

vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

Die Schönheit des Festes - hier und bald (Pastor Michael Beener, Sderot)


Das Volk Israel feiert Sukkot, auch bekannt als das Laubhüttenfest – eines der freudigsten Feste im biblischen Kalender (5. Mose 16,13–15). Dieses siebentägige Fest folgt auf Jom Kippur, den Tag der Versöhnung mit Gott, und markiert den Abschluss der jährlichen Erntezeit (3. Mose 23,27–28.34.39). Familien kommen zusammen, um Gott für seine reiche Versorgung zu danken und sich gemeinsam in seiner Gegenwart zu freuen (5. Mose 16,14–17).

Überall in Israel sieht man in diesen Tagen Laubhütten: auf Balkonen, in Gärten und Innenhöfen und sogar auf eigens dafür gestalteten Plattformen unter freiem Himmel. Diese provisorischen Hütten erinnern an die Zeit, als Gott sein Volk aus Ägypten herausführte und in Hütten wohnen ließ. (3. Mose 23,42–43) Sie erinnern uns daran:

So wie Gott Israel in der Wüste treu versorgt hat, ist er auch heute unser Schutz und unser Versorger.  (5. Mose 8,2–4; Psalm 121,5–8; Philipper 4,19)

Doch Sukkot weist auch auf etwas Größeres hin. Die Bibel spricht von einem Tag, an dem Menschen aus den Völkern nach Jerusalem kommen werden, um den König anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern (Sacharja 14,16). Sie verheißt auch, dass Gott inmitten seines Volkes wohnen wird (Offenbarung 21,3–4). Für uns als Gläubige bekommt Sukkot dadurch eine wunderschöne prophetische Bedeutung:

Es weist auf Jeschua, den Messias, hin und auf den Tag, an dem er für immer unter uns wohnen wird.  (vgl. Johannes 1,14; Offenbarung 21,3–4.22–23)

Chag Sameach – wir wünschen euch ein frohes und gesegnetes Laubhüttenfest!

(Hinweis: Die Bibelstellen haben wir nachträglich hinzugefügt, zum Nachlesen)

Pastor Michael Beener leitet mit seiner Frau die "City of Life"-Gemeinde in Sderot, im Süden Israels und direkt an der Grenze zu Gaza. Die Gemeinde wurde mit dem Ziel gegründet, das Licht des Messias Jeschua widerzuspiegeln und seinen Namen unter dem jüdischen Volk in Israel bekannt zu machen.

Der Dienst ist geprägt durch aktive soziale Arbeit und ein umfassendes Engagement für die am stärksten benachteiligten Menschen der Stadt.




 
 
 

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