Projekt des Monats August/September 2020

"Machaseh"

Psalm 34, 19-20:

Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er. Vielfältig ist das Unglück des Gerechten, aber aus dem allen rettet ihn der HERR.’

 

 

MACHASEH (= hebräisch für „Zuflucht“) in Jerusalem

 

ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation und seit 2011 als ‚Amutah‘ (gemeinnütziger Verein) in Israel registriert. Jerusalem gilt wirtschaftlich als die ärmste Stadt Israels; dort hat die Organisation Machaseh ihren Sitz.

https://www.machaseh.net/

 

Gründerin und Leiterin von MACHASEH ist Lena Levin. Sie ist Musiktherapeutin und hat einen MA in biblisch-therapeutischer Seelsorge und Lehre sowie in Literatur. Lena ist vor mehr als 20 Jahren aus der Ukraine als alleinerziehende Mutter von 4 Kindern nach Israel eingewandert. Die Vision, diese Organisation zu gründen, entwickelte sich aus ihrer seelsorgerlichen Arbeit mit Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben; dies sowohl innerhalb als auch außerhalb christlicher Gemeinden. Daraus ist eine Hilfsorganisation entstanden, die in verschiedenen notwendigen Bereichen weiterhilft: Psychotherapie und christliche-therapeutische Seelsorge, Gebetsseelsorge, Rechtsberatung, praktische und finanzielle Hilfen für Bedürftige sowie Sozialarbeit etc. Viele Menschen in Israel leiden unter extremen wirtschaftlichen, sozialen und/oder psychischen Schwierigkeiten und stehen am Rand der Gesellschaft. MACHASEH arbeitet mit zerrütteten Familien, Frauen und Kindern, die häusliche Gewalt erlebt haben, Opfer aus Menschenhandel, Holocaust Überlebende, Flüchtlingen, ledige Mütter und ihre Kinder und Menschen in Krisen aller Art. Es ist ihnen sehr wichtig, allen Bedürftigen zu helfen ohne Ansehen ihrer Person, ethnischen Herkunft oder ihres religiösen Hintergrundes zu helfen.

 

 

 

 

Das MACHASEH Team arbeitet mit Fachleuten bestehend aus Volontären und Vollzeitmitarbeitern; wie z.B. Sozialarbeiter, Therapeuten, Rechtsanwälte etc.

 

Zu den wichtigsten Projekten zählen:

 

  • Holocaust-Survivor Programm: Dieses Programm wird von Dr. Allah Olmechenko geleitet. Neben therapeutischer und finanzieller Unterstützung werden auch verschiedene soziale Treffen und Ausflüge angeboten, um die Holocaust-Überlebenden aus ihrer Isolation zu holen und soziale Kontakte zu fördern.

  • Familien-Krisen-Zentrum: Dazu gehört die Unterstützung und Betreuung von bedürftigen Familien, ledigen Müttern und Bedürftigen aller Art. Sie werden sowohl seelsorgerlich oder therapeutisch betreut, erhalten Rechtsbeistand, Erziehungs- und Lebensberatung, Zuschüsse für Mieten, Lebensunterhalt bzw. finanzielle Hilfen, wo immer sie gebraucht werden.

 

  • Unterstützung für alleinstehende äthiopische Mütter und ihre Kinder. Dieses Projekt von Feven Telahun geleitet, einer Sozialarbeiterin mit äthiopischem Hintergrund.

 

  • Kleiderkammer und Lebensmittelpakete: hier können alle Klienten kommen und sich passende Kleidung sowie Schuhe aussuchen, aber auch Haushaltsgegenstände etc. Außerdem werden wöchentlich Lebensmittelpakete an besonders Bedürftige ausgegeben. Obwohl Israel ein hoch entwickeltes Land ist, gibt es im Vergleich zu anderen entwickelten Ländern eine hohe Armutsrate. Bei vielen arbeitenden Menschen reicht das Einkommen nicht aus, um den Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Lebenshaltungskosten und Mieten sind in Israel um ein Vielfaches höher als in Deutschland. Durch den Anstieg der Arbeitslosigkeit und der unzureichenden staatlichen Hilfen, geraten immer mehr Menschen in Israel in Not und haben oft nicht mehr genügend zu essen.

  • Integration von Einwanderern: auch hier wird vielen geholfen. Neue Immigranten werden beraten im Umgang mit den israelischen Behörden, beim Ausfüllen von Formularen und wo immer Hilfe gebraucht wird. Immer noch kommen Immigranten aus aller Welt, in den letzten Jahren waren es viele aus der Ukraine, Frankreich oder anderen europäischen Ländern. Mehr werden zukünftig auch aus den USA erwartet. Larissa Erenburg, die selbst vor vielen Jahren aus der Ukraine eingewandert ist, leitet und koordiniert diesen Arbeitsbereich. Larissa ist von Beruf Mathematikerin und Sozialarbeitern und führt neben diesem Projekt auch die Buchhaltung für die Organisation.

 

Dies sind die wesentlichen Projekte der Organisation. Das Herzensanliegen der MitarbeiterInnen ist es, besonders den Menschen am Rand der Gesellschaft zu dienen und ihnen Gottes bedingungslose Liebe nahezubringen.

 

Auch während der Corona-Krise haben sie soweit es möglich ist, weiter gearbeitet und standen trotz allen Widerständen vielen beratend und helfend zur Seite.

 

Der Philippus Dienst möchte den Bewohnern Jerusalems in dieser schwierigen Zeit helfen und wird alle Gelder weiterleiten, die zu Zweck gegeben wurden.

Projektname: MACHASEH

Susanne und Bernd Wustl

zusammen mit Lena Levin,

Gründerin von Machaseh,

in Jerusalem

Camp 2017



PHILIPPUS-DIENST e.V.

Telefon: +49 (8654) 478814
eMail: office@philippus-dienst.de
www.philippus-dienst.de

 



Deutschland:

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IBAN: DE66 7105 0000 0000 0818 02
BIC: BYLADEM1BGL

 

Österreich:

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IBAN AT79 6000 0000 9210 7698
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Schweiz:

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BIC: POFICHBEXXX
 

USA:
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15555 West Dodge Road
Omaha, Nebraska 68154
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