Es zieht uns ins Gebet - aktuelle Situation (März 2026)
- Philippus-Dienst

- vor 3 Stunden
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Meine Brüder und Schwestern, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtung fallt, und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt. Die Geduld aber soll zu einem vollkommenen Werk führen, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und keinen Mangel habt. (...) Selig ist, wer Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben. Jakobus 1, 2–4 + 12.
Wenn ich an das Leben der Nachfolger Jeschuas in Israel und im Westjordanland denke, fallen mir sofort diese Verse des Jakobusbriefes ein.
Ein großer Teil unseres Lebens steht derzeit gewissermaßen „auf Pause“: Reisebeschränkungen, Einschränkungen bei Versammlungen, die Notwendigkeit, nahe bei Haus und Familie zu bleiben – und für diejenigen, die sie haben, auch nahe bei Schutzräumen. Doch eine positive Seite ist, dass der regelmäßige Austausch und das gegenseitige Ermutigen im Gebet (über online-Treffen) sehr wichtig geworden sind.
Wir hören von kleineren Zusammenkünften zu regelmäßigen „Gebetswachen“, die nach außen gerichtet sind und sich besonders um unsere Nachbarn sorgen – vor allem um die Gläubigen im Iran, im Libanon, in den Golfstaaten und in Gaza.
Unruhige Nächte und viel Angst – besonders unter den Kindern – werden zunehmend schwer zu ertragen, vor allem da die Schulen geschlossen sind und Unterricht nur online stattfindet. Sehr schwierig ist die Situation auch für die arabischen Christen in Israel, weil die zunehmende bandengebundene Kriminalität weit verbreitete Angst verursacht.
Ebenso schwierig ist die Lage für unsere palästinensischen Christen im Westjordanland: überwältigende Arbeitslosigkeit, die Bedrohung durch radikale Siedler und nun auch durch muslimische Nachbarn.
ABER: der ständige Alarmzustand hat für uns auch eine positive Seite, weil er unsere Aufmerksamkeit neu auf unsere Berufung als „Wächter auf den Mauern“ richtet.
Die weisen Worte des Jakobus bekommen in solchen Zeiten eine besonders tiefe Bedeutung. Evan Thomas ist Pastor der messianisch-jüdischen Gemeinde Beit Asaph in Netanya, Israel, und langjähriger Freund und Partner des Philippus-Dienstes.







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