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Auf den Spuren Jesus - Lech Lcha auf dem Israel National Trail

Shmuel Salway, Leiter von Lech Lcha, führte in diesem Jahr zum ersten Mal ein neues Format des Jüngerschaftsprogrammes durch: Eine dreimonatiger Wanderung auf dem Israel National Trail. Hier berichtet er von seiner Erfahrung.


Foto ©LechLcha


Gerade ging das Lech L’cha Jüngerschaftsprogramm mit einer 1000 km langen Wanderung vom Norden Israels bis zur Südspitze von Eilat zu Ende. Nach vielen Gebeten und langer Vorbereitung konnten das Programm nun durchgeführt werden und Teilnehmer und Leiter stellten sich der, sowohl physischen als auch geistlichen, Herausforderung.


Wir leben in einer Zeit, in der Technologie und Zerstreuung ständig um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Angesichts des zunehmenden Drucks in der Welt ist die Versuchung für junge Erwachsene größer denn je, sich in einer virtuellen Welt zu verlieren. Wir sind jedoch überzeugt, dass der Herr uns gerade in dieser Zeit zu sich ruft. Er will uns immer näher zu sich zu ziehen und in uns immer größeres Vertrauen in seine Liebe wachsen zu lassen.


In Lech L’cha sehen wir uns von Gott beauftragt, inmitten der Sorgen und Ablenkungen des Alltags eine Möglichkeit zu schaffen, in der junge Menschen „zu den Füßen von Jesus sitzen“ und von Ihm lernen können. Gott hören wir am besten, wenn wir still sind – wenn Ablenkungen aufhören und wir uns an einem abgeschiedenen Ort in Intimität und Nähe zu Ihm befinden. Wenn wir unsere Herzen in Ehrfurcht vor ihm öffnen um Ihn zu erkennen und in dieser Haltung seine ruhige, sanfte Stimme wahrnehmen lernen.

Der Israel National Trail ist der perfekte Ort dafür. In der Natur ist es erstaunlich einfach, Gottes Gegenwart zu erleben. Sie erzählt von seiner Größe, seiner Macht und seiner Herrlichkeit. Die Schönheit, die wir in der Schöpfung sehen, lässt unsere Herzen und unseren Verstand ruhig werden, sodass wir den Schöpfer sprechen hören können – die Stimme unseres Geliebten. Und während uns die Schönheit, die wir erleben, dazu einlädt, still zu werden, verdeutlicht uns die, teils enormen Anstrengungen und Herausforderungen des Weges unsere Bedürftigkeit und unsere vollständige Abhängigkeit von Gott. Wir erkennen, wer Gott ist und wer wir sind.


Als wir die gleichen Wege wanderten, die Jesus vor so vielen Jahren mit seinen Jüngern gegangen ist, fühlten wir uns so gesegnet, dass wir das Land bereisen und die Bibel dort studieren konnten, wo alles passiert ist. Während unserer Wanderung verbrachten wir viel Zeit im Gebet mit Gott. Wir erlebten Gemeinschaft mit den Gläubigen der örtlichen Gemeinden und wir beteten unterwegs für unser Land, dass die Menschen Jesus als ihren Erlöser erkennen.


Gott hat uns viele Gelegenheiten auf dem Weg eröffnet, das Evangelium weiterzugeben. Der Israel National Trail zieht Leute an, die sich auf ihrer eigenen persönlichen Glaubensreise befinden. Er ist damit der ideale Ort, um in Kontakt mit Menschen zu kommen, die offen für Gott sind. Es ist unsere Ehre und unser Vorrecht, das, was Jesus in unserem Leben getan hat und tut, mit denen zu teilen, die Gott suchen, denen, die Jesus schon vorbereitet hat und uns auf den Weg sendet.

Auf dem Trail begegneten wir z.B. einer Gruppe mit 13 jungen Menschen. Sie erzählten uns, dass sie in einer Wohngemeinschaft zusammenleben und die verschiedenen Philosophien und Religionen studieren. Wir konnten über eine Stunde mit ihnen sprechen und hatten viele persönliche Gespräche über Jesus. Wir beten und glauben, dass der Herr diese und alle anderen Samen, die auf diesem Weg ausgesät wurden, aufgehen und wachsen lassen wird – in Seinem perfekten Timing.


Viele von Ihnen wissen das vielleicht nicht, aber das allererste Lech-Lcha-Programm fand auf dem Israel National Trail statt. Das Programm hat sich von Jahr zu Jahr verändert, aber immer mit dem gleichen Ziel, dass junge Menschen Jesus besser kennen lernen und ihm persönlich nachfolgen. Sie sollen zum Dienst in den Gemeinden ausgerüstet und ermutigt werden und ein Licht in einer dunklen Welt werden. Deshalb sind wir dankbar und freuen uns, wieder auf dem Israel Trail unterwegs zu sein und zu sehen, wie sich das Leben junger Menschen zur Ehre Gottes verändert.


Wenn Sie davon angesprochen sind, was Gott durch Lech Lcha tut, freuen wir uns über ihre Unterstützung durch Gebet und finanzielle Partnerschaft.

Bitte begleiten Sie uns im Gebet! Die Kraft des Gebets kann nicht genug betont werden. Wenn wir vereint vor dem Vater stehen und seinen Willen suchen, antwortet er auf eine Weise, die wir uns nie hätten vorstellen können.



Dieser Artikel erschien zuerst in Englisch bei Kehila News . Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Shmuel Salway.


Philippus-Dienst unterstützt Lech Lcha. Gerne können Sie dafür zweckgebunden Spenden.

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